Ausgangslage | Lösungsansätze

Im 8. Heidelberger Forum diskutieren Fachleute über wichtige Entwicklungen im Bereich der Abfallwirtschaft, der Stadtbildpflege und des Baubetriebshofes.
Vertreter kommunaler Betriebe berichten über aktuelle Themen sowie verschiedene Lösungen derzeitiger Herausforderungen. Abgerundet wird der Tag durch praxisorientierte Aspekte der Personalführung.

Die Veranstaltung findet wieder im historischen Ratssaal in Heidelberg statt. Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg und INFA laden herzlich ein und freuen sich sehr auf Ihr Kommen.

Um vielen Mitarbeitenden von Betrieben die Möglichkeit zur Teilnahme zu ermöglichen, beträgt die Teilnahmegebühr je Betrieb 140 Euro ( bis zu 3 Personen je Betrieb).

Nach dem zum 01.01.2019 in Kraft tretenden VerpackG bestehen bezüglich der Mitbenutzung der Altpapiersammelsysteme zwischen den örEn und den Systembetreibern gegenseitige Mitbenutzungsansprüche gegen Zahlung entsprechender Entgelte. Nach VerpackG kann der örE festlegen, ob der für die Sammlung durch die Systembetreiber zu tragende Kostenanteil anhand der Masse (Gew.-%) oder des Volumens (Vol.-%) der im Sammelgemisch enthaltenen Altpapier-Verpackungen berechnet werden soll.

Mit dem Web-basierten INFA-Tool zur Berechnung des Verpackungsanteils im getrennt erfassten Altpapier können VKU-Mitglieder ihre Gebiets- / Erfassungssystem-spezifischen Masse- und Volumenanteile individuell bestimmen. Diese Anteilsberechnung ist die Basis für die Geltendmachung des Mitbenutzungsentgeltes gegenüber den Systemen nach § 22 Abs. 4 VerpackG.

Das Berechnungstool baut dabei auf den Ergebnisse des aktuellen INFA-Gutachtens zu clusterspezifischen Durchschnittswerten der Altpapierverpackungsanteile auf und ist im mitgliedergeschützten Bereich des VKU über folgenden Link verfügbar:

https://www.vku.de/mitgliederbereich/allgemein/berechnungstool

Für Nicht-VKU-Mitglieder bietet INFA in Übereinkunft mit dem VKU eine vergleichbare Berechnung gegen ein geringes Entgelt an.

Gern stehen Ihnen für weitergehende Fragen Dipl.-Ing. Dieter Oelgemöller / Dr.-Ing. Heinz-Josef Dornbusch zur Verfügung.

 

Exklusive Vorstellung des Forschungsprojekts

Grün- und Freiräume in Städten und Gemeinden erfüllen wichtige Funktionen. Das kommunale Grünflächenmanagement leistet mit seiner Arbeit im Bereich der Unterhaltung öffentlicher Grünflächen einen wesentlichen Beitrag, die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen und die Attraktivität der Kommunen zu steigern.

Während der Einsatz von Benchmarking- und Kennzahlenvergleichen als Werkzeug des Grünflächenmanagements eine wichtige Funktion erfüllt, muss deren Eignung für die überörtliche Prüfung des kommunalen Grünflächenmanagements infrage gestellt werden. Das gilt im Besonderen, wenn hieraus finanzielle Nachteile für die Unterhaltung der öffentlichen Grün- und Freiräume entstehen.

Wie der Erfolg kommunaler Organisationseinheiten im Bereich der Grünpflege ganz-heitlich erfasst und bewertet werden kann und welche organisatorischen Rahmenbedin-gungen hierbei einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Erfolgs haben, wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Der Erfolg des kommunalen Grünflächenmana-gements unter Berücksichtigung innerer und äußerer Einflüsse“untersucht.

Als Projektpartner bietet INFA Ihnen die einmalige Gelegenheit, sich als Erster über die Ergebnisse zu informieren und mit Experten über die sich ergebenden Chancen zu diskutieren. Interessante Themen zu Benchmarking- und Kennzahlenvergleichen runden das Programm ab. Kommen Sie mit anderen Teilnehmern ins Gespräch und nutzen Sie die Möglichkeiten eines informellen Austauschs.

 

Im Rahmen der Münsteraner Abfallwirtschaftstage wurde in der Reihe der Münsteraner Schriften zur Abfallwirtschaft mit Band 19 die Endergebnisse eines Forschungsprojektes veröffentlicht, bei dem sich Jakob Breer umfassend mit dem heutigen Stand der Erfassungssysteme von Elektroaltgeräten in Deutschland auseinandergesetzt hat.

Dabei werden die potenziellen Mengen und deren Verbleib kritisch analysiert und alle Erfassungssysteme einzeln betrachtet. Nach einer Bewertung der Systeme werden abschließend Handlungsempfehlungen für eine optimierte Erfassung hergeleitet.

Das Buch bietet ein sehr gute Übersicht zu der komplexen Struktur, den Schwächen und Abhängigkeiten bei der Erfassung von Elektroaltgeräten. Es kann für 25 € unter der ISBN 978-3-9811142-8-7 bestellt werden.

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser gemeinsames Projekt „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft“ fertiggestellt worden ist.

Der Bericht zeigt auf der Basis umfassender quantitativer Analysen, wo die Branche heute steht und an welchen Stellen noch Regelungs- und Handlungsbedarf zur Schließung und Optimierung der Stoffkreisläufe besteht. Vor nicht allzu langer Zeit haben sich die Leistungen der Abfallwirtschaft noch auf das Sammeln, Transportieren und Deponieren von Abfällen konzentriert. Heute ist die Kreislaufwirtschaft ein System unterschiedlichster und aufeinander abgestimmter Anlagen, Technologien und Dienstleistungen mit einer Vielzahl von Wertschöpfungsstufen.

Angesichts der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Bedeutung der Kreislaufwirtschaft unterstreicht die erstmalige Zusammenarbeit der Verbände

das gemeinsame Verständnis der Branche, die Kreislaufwirtschaft nicht nur als Gesamtsystem zu begreifen, sondern auch aktiv für die Verbesserung der Rahmenbedingungen zu sorgen.
Mit der Erstellung des Statusberichtes haben die Verbände die Prognos AG und INFA GmbH beauftragt.

Download: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2018

Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH erreicht beim regionalen Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber im Münsterland 2018“ den hervorragenden 4. Platz in der Größenklasse „Unternehmen mit 10-49 Mitarbeitern“. Schon im Jahr 2013 und 2014 erhielt INFA diesen Preis und freute sich über die grandiose Auszeichnung.

“Die Auszeichnung steht für ein Management, das glaubwürdig, fair und respektvoll mit den Beschäftigten zusammenarbeitet und für die nachhaltige Förderung von Vertrauen, Stolz und Teamgeist in den Unternehmen sorgt”, sagte Andreas Schubert, Geschäftsführer bei Great Place to Work, anlässlich der Preisverleihung in Münster.

Vorausgegangen war der Auszeichnung eine ausführliche anonyme Mitarbeiterbefragungen Unternehmen zur erlebten Arbeitsplatzkultur sowie eine Befragung des Managements zu förderlichen Maßnahmen der Personalarbeit.

Gute Arbeitsplatzkultur zahlt sich aus

88 % der Beschäftigten bescheinigen ihrem Arbeitgeber, der INFA GmbH, eine vertrauenswürdige, wertschätzende und förderliche Qualität als Arbeitgeber. Zum Vergleich: in ‘normalen’ Betrieben in Deutschland tut dies nur jeder zweite Mitarbeitende (56%). Eine gute und attraktive Arbeitsplatzkultur zahlt sich für die Unternehmen aus:

“Unternehmen mit einer in hohem Maße von Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägten Zusammenarbeit sind wirtschaftlich erfolgreicher und besser für die Zukunft aufgestellt”, sagte Schubert. “Im Vergleich zu ‘durchschnittlichen’ Unternehmen profitieren sie von einem deutlich stärkeren Engagement ihrer Mitarbeitenden, von einer über 50 Prozentpunkte geringeren Zahl an Krankheitstagen und von bis zu dreifach höheren Bewerberquoten.”

 

Copyright by Matthias Rethmann / Tour-Files / Fotograf Münster

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb

Der Great Place to Work Wettbewerb «Beste Arbeitgeber im Münsterland» fand bereits zum sechsten Mal statt. Ziel der 2012 ins Leben gerufenen Initiative ist es, die Arbeitgeber der Region bei der Entwicklung einer zukunftsorientierten Arbeitsplatzkultur zu fördern und den gesamten Wirtschaftsstandort und seine Unternehmen zugleich durch ein eigenes Qualitätssiegel für hohe Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität zu stärken. Dachwettbewerb ist der bundesweite Great Place to Work Wettbewerb «Deutschlands Beste Arbeitgeber», der bereits seit 2002 jährlich durchgeführt wird.

Grundlegend für die Auszeichnungen waren ausführliche Befragungen der Mitarbeitenden der am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen sowie eine Bewertung der eingesetzten Maßnahmen zur Gestaltung einer attraktiven Arbeitsplatzkultur. Die anonym durchgeführte Befragung der Mitarbeitenden umfasst rund 60 Einzelfragen. Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen und Fairness in der Zusammenarbeit, Führungsqualität, persönliche Anerkennung und Wertschätzung, Partizipationsmöglichkeiten, berufliche Unterstützung und Entwicklung, betriebliche Gesundheitsförderung, Work-Life-Balance, Identifikation mit der Arbeit sowie die Bindung der Mitarbeitenden an den Arbeitgeber.

Die besten Arbeitgeber werden auf Basis von Benchmarks im gesamten Teilnehmerfeld ermittelt. Das unmittelbare Urteil der Mitarbeitenden der Unternehmen macht zwei Drittel der Gesamtbewertung aus.