Das Thema „Rückwärtsfahren“ und insbesondere die damit verbundenen Gefahren sind in der Entsorgungslogistik noch immer in aller Munde. Nachdem die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit ihrer Regel 114-601 (Teil I „Abfallsammlung“) eine Branchenregel zum Umgang mit Rückwärtsfahrsituationen vorgegeben hat, sind zahlreiche Entsorgungsbetriebe mit der Umsetzung der Vorgaben befasst.

Welche Schwierigkeiten gilt es dabei zu meistern und welche Konsequenzen ergeben sich für die Verantwortlichen (Disponenten, Betriebsleitung) für die Organisation der Müllabfuhr? Welche Erfahrungen können aus bisherigen Projektumsetzungen gezogen werden?

Auch das (Rechts-)Abbiegen von Lastkraftwagen ist in jüngster Vergangenheit nicht zuletzt aufgrund zahlreicher tragischer, z. T. tödlicher Unfälle in den Fokus der Diskussion gerückt. Welche Ziele verfolgt hierbei der Gesetzgeber und was können die Betriebe schon heute tun, um die tödlichen Gefahren für unbeteiligte Dritte zu minimieren!?

Diese und viele weitere Fragen werden beim 61. INFA-Forum mit Praktikern diskutiert. Nach den ersten beiden INFA-Foren zum Thema Rückwärtsfahren, mit über 200 Teilnehmern, wird nun der Fortschritt bei der Umsetzung sowie die Erfahrung der Betriebe in diesem Themenbereich u. a. im Mittelpunkt stehen.

Einladung / Anmeldung

Programm_61. INFA-Forum_Rueckwaertsfahren_Teil 3

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser gemeinsames Projekt „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft“ fertiggestellt worden ist.

Der Bericht zeigt auf der Basis umfassender quantitativer Analysen, wo die Branche heute steht und an welchen Stellen noch Regelungs- und Handlungsbedarf zur Schließung und Optimierung der Stoffkreisläufe besteht. Vor nicht allzu langer Zeit haben sich die Leistungen der Abfallwirtschaft noch auf das Sammeln, Transportieren und Deponieren von Abfällen konzentriert. Heute ist die Kreislaufwirtschaft ein System unterschiedlichster und aufeinander abgestimmter Anlagen, Technologien und Dienstleistungen mit einer Vielzahl von Wertschöpfungsstufen.

Angesichts der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Bedeutung der Kreislaufwirtschaft unterstreicht die erstmalige Zusammenarbeit der Verbände

das gemeinsame Verständnis der Branche, die Kreislaufwirtschaft nicht nur als Gesamtsystem zu begreifen, sondern auch aktiv für die Verbesserung der Rahmenbedingungen zu sorgen.
Mit der Erstellung des Statusberichtes haben die Verbände die Prognos AG und INFA GmbH beauftragt.

Download: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2018

Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH erreicht beim regionalen Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber im Münsterland 2018“ den hervorragenden 4. Platz in der Größenklasse „Unternehmen mit 10-49 Mitarbeitern“. Schon im Jahr 2013 und 2014 erhielt INFA diesen Preis und freute sich über die grandiose Auszeichnung.

“Die Auszeichnung steht für ein Management, das glaubwürdig, fair und respektvoll mit den Beschäftigten zusammenarbeitet und für die nachhaltige Förderung von Vertrauen, Stolz und Teamgeist in den Unternehmen sorgt”, sagte Andreas Schubert, Geschäftsführer bei Great Place to Work, anlässlich der Preisverleihung in Münster.

Vorausgegangen war der Auszeichnung eine ausführliche anonyme Mitarbeiterbefragungen Unternehmen zur erlebten Arbeitsplatzkultur sowie eine Befragung des Managements zu förderlichen Maßnahmen der Personalarbeit.

Gute Arbeitsplatzkultur zahlt sich aus

88 % der Beschäftigten bescheinigen ihrem Arbeitgeber, der INFA GmbH, eine vertrauenswürdige, wertschätzende und förderliche Qualität als Arbeitgeber. Zum Vergleich: in ‘normalen’ Betrieben in Deutschland tut dies nur jeder zweite Mitarbeitende (56%). Eine gute und attraktive Arbeitsplatzkultur zahlt sich für die Unternehmen aus:

“Unternehmen mit einer in hohem Maße von Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägten Zusammenarbeit sind wirtschaftlich erfolgreicher und besser für die Zukunft aufgestellt”, sagte Schubert. “Im Vergleich zu ‘durchschnittlichen’ Unternehmen profitieren sie von einem deutlich stärkeren Engagement ihrer Mitarbeitenden, von einer über 50 Prozentpunkte geringeren Zahl an Krankheitstagen und von bis zu dreifach höheren Bewerberquoten.”

 

Copyright by Matthias Rethmann / Tour-Files / Fotograf Münster

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb

Der Great Place to Work Wettbewerb «Beste Arbeitgeber im Münsterland» fand bereits zum sechsten Mal statt. Ziel der 2012 ins Leben gerufenen Initiative ist es, die Arbeitgeber der Region bei der Entwicklung einer zukunftsorientierten Arbeitsplatzkultur zu fördern und den gesamten Wirtschaftsstandort und seine Unternehmen zugleich durch ein eigenes Qualitätssiegel für hohe Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität zu stärken. Dachwettbewerb ist der bundesweite Great Place to Work Wettbewerb «Deutschlands Beste Arbeitgeber», der bereits seit 2002 jährlich durchgeführt wird.

Grundlegend für die Auszeichnungen waren ausführliche Befragungen der Mitarbeitenden der am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen sowie eine Bewertung der eingesetzten Maßnahmen zur Gestaltung einer attraktiven Arbeitsplatzkultur. Die anonym durchgeführte Befragung der Mitarbeitenden umfasst rund 60 Einzelfragen. Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen und Fairness in der Zusammenarbeit, Führungsqualität, persönliche Anerkennung und Wertschätzung, Partizipationsmöglichkeiten, berufliche Unterstützung und Entwicklung, betriebliche Gesundheitsförderung, Work-Life-Balance, Identifikation mit der Arbeit sowie die Bindung der Mitarbeitenden an den Arbeitgeber.

Die besten Arbeitgeber werden auf Basis von Benchmarks im gesamten Teilnehmerfeld ermittelt. Das unmittelbare Urteil der Mitarbeitenden der Unternehmen macht zwei Drittel der Gesamtbewertung aus.