Freudiges Wiedersehen

Dr. Takashi Mamiya von der Fa. Kajima aus Tokio arbeitete in den 1990er Jahren drei Jahre im INFA, um die Strukturen und Techniken der deutschen Kreislaufwirtschaft kennen zu lernen. Auf Anfrage von Kajima vermittelte das Umweltbundesamt Herrn Mamiya zum INFA, wo er zudem einige INFA-Projekte in Japan anschob. Insbesondere Prof. Dr. Klaus Gellenbeck war häufig vor Ort, um Themen wie Optimierung der Ent-sorgungslogistik, Möglichkeiten der Einführung von anreizorientierten Gebührensystemen oder die wei-tergehende Abfallaufbereitung voranzubringen. Mit den Universitäten Tokio und Kyoto wurden diese The-men weiterentwickelt, insbesondere durch Veranstaltungen in Osaka, Saporro, Fukuoka, Sasebo, Hirakata und Tokyo.
Dr. Takashi Mamiya war dann mit Kajima auch beteiligt an der Abfallentsorgung und Sicherung des Geländes des AKW Fukushima. Zum 20jährigen INFA-Bestehen hielt er damals darüber den Festvortrag in der Zeche Ahlen.

Durch Kajima-Projekte in Deutschland und die Unterstützung von Start Ups ergab sich nun ein persönliches Treffen in Münster. Die Mitgliedschaft von Kajima im INFA e. V. sowie die (i.d.R.) Online-Teilnahme an den Kreislaufwirtschaftstagen in Münster und ständige persönliche Nachrichten haben den Kontakt nie abreißen lassen.
Nun wurden neue Themen einer möglichen Zusammenarbeit identifiziert.