Wiederholt durfte INFA Erfahrungen und Entwicklungen aus Deutschland bei den jährlichen Tagungen des Österreichischen Städte- und Gemeindebundes einbringen. In diesem Jahr referierte Prof. Dr. Gellenbeck in Steyr zum Thema „Überblick über die Alttextilsammlung in Deutschland und die aktuellen Herausforderungen durch Fast Fashion“.
Im Mittelpunkt standen die Mengenentwicklungen der Alttextilsammlung sowie die Erlös- und Zuzahlungsentwicklung der vergangenen Jahre. Ein besonderer Fokus lag zudem auf der europäischen EPR (Extended Producer Responsibility). Ob die Herstellerverantwortung ab 2028 tatsächlich zur Lösung der bestehenden Herausforderungen beiträgt, bleibt derzeit offen. Die Reaktionen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger sind entsprechend unterschiedlich – sie reichen von der Einführung flächendeckender Sacksammlungen bis zum Rückzug auf eine Erfassung ausschließlich über Wertstoffhöfe.
INFA ist seit vielen Jahren in Österreich aktiv und unterstützt kommunale Betriebe unter anderem bei der Optimierung der Entsorgungslogistik in Innsbruck, der Elektrifizierung kommunaler Fuhrparks in Wien sowie im Bereich der Stadtreinigung in Graz. Darüber hinaus kommen in zahlreichen österreichischen Betrieben die Tourenplanungssysteme und Qualitätsmessmethoden von INFA zum Einsatz.
Diese langfristige Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig der fachliche Austausch über Ländergrenzen hinweg ist – besonders mit Blick auf die dynamische Entwicklung kommunaler Entsorgungs- und Reinigungsstrukturen in Europa.




