30 Jahre Eigenbetrieb ASP Stadt Paderborn

Am Sonntag, den 25. Mai 2025 wurde das 30jährige Jubiläum des ASP – ein Eigenbetrieb der Stadt Paderborn – feierlich begangen. Im Rahmen einer Festveranstaltung trug der Betriebsleiter, Herr Dr. Dietmar Regener, Highlights aus den 30 Jahren vor und freute sich, auch seine beiden Vorgänger, Herrn Koch und Herrn Nolte begrüßen zu dürfen.

Die Digitalisierung verändert zunehmend die Arbeitsweise kommunaler Betriebe – insbesondere in der Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Infrastrukturverwaltung. Digitale Technologien wie Echtzeitdatenanalyse, Sensorik, automatisierte Prozesse und intelligente Steuerungssysteme eröffnen vielfältige Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, Verbesserung der Servicequalität und Unterstützung des Klimaschutzes.

Gleichzeitig stehen viele kommunale Betriebe vor der Herausforderung, gewachsene IT-Strukturen, organisatorische Anforderungen und begrenzte Ressourcen in Einklang mit den neuen technologischen Potenzialen zu bringen. Eine erfolgreiche Transformation erfordert daher weit mehr als nur neue Softwarelösungen – es braucht strategische Planung, klare Verantwortlichkeiten und die aktive Einbindung aller Mitarbeitenden.

Mit unserer neuen Sondernewsletter-Reihe möchten wir Orientierung und Unterstützung bieten. In Teil I werfen wir einen Blick auf konkrete Einsatzmöglichkeiten und die Potenziale der Digitalisierung in kommunalen Betrieben. Von der optimierten Tourenplanung über smarte Füllstandserfassung bis hin zum digitalen Wertstoffhof zeigen wir auf, wie Prozesse digital gestützt effizienter, transparenter und bürgerfreundlicher gestaltet werden können.

📄 Lesen Sie mehr dazu in unserem Sondernewsletter:

PDF – Download Sondernewsletter-Serie Digitalisierung – Teil 1

Im Rahmen der 20. Sitzung der Plattform Bioabfall, veranstaltet von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW), präsentiert Dr. Gabriele Becker am 3. Juni 2025 in Stuttgart die Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojekts, das im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) vom INFA durchgeführt wurde.

Das Projekt trägt den Titel:
„Untersuchung der Wirksamkeit von Abfallberatung, Kontroll- und Sanktionsmechanismen und anderen Maßnahmen zur Erhöhung von Menge, Anteil und Sortenreinheit getrennt erfasster Bioabfälle in verschiedenen Siedlungsstrukturen“.

Ziel der Untersuchung war es, Erkenntnisse über die Effektivität verschiedener Maßnahmen zur Steigerung der Qualität und Menge getrennt gesammelter Bioabfälle zu gewinnen. Dazu wurden bundesweit Erfahrungswerte analysiert, die Wirksamkeit einzelner Instrumente bewertet und Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Ein zentrales Ergebnis des Vorhabens ist der praxisorientierte
Leitfaden „Maßnahmen zur Erhöhung von Menge und Sortenreinheit getrennt gesammelter Bioabfälle“,
der in Kürze gemeinsam mit dem vollständigen Abschlussbericht vom UBA veröffentlicht wird.

Am 20. Mai 2025 findet im Bildungs- und Innovationszentrum der SASE gGmbH in Iserlohn die Rahmenveranstaltung zur Mitgliederversammlung des Verbands der Humus- und Erdenwirtschaft e. V. (VHE) statt. Das Schwerpunktthema lautet:

„Datenerhebung und Maßnahmenkatalog des Landes Nordrhein-Westfalen zur Steigerung der Qualität und Mengen von häuslichen Bioabfällen“

Nach der Begrüßung durch Dr. Dirk Wiegand (SASE gGmbH) und Dr. Martin Idelmann (VHE) eröffnet Ulrich Sauerland vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV) mit einem Vortrag zu den aktuellen Entwicklungen bei der getrennten Erfassung von Bioabfällen. Anschließend gibt Vera Reppold vom Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUV NRW) einen Einblick in Potenziale und Herausforderungen der getrennten Sammlung von Bio- und Grünabfällen in NRW.
Dr. Gabriele Becker, Bereichsleiterin beim INFA, stellt unter dem Titel „Maßnahmen zur Mengensteigerung und Qualitätssicherung von Bioabfällen – Praxisbeispiele“ konkrete Maßnahmen und Erfahrungen aus der kommunalen und betrieblichen Praxis vor.

Das INFA hat das MUNV und das LANUV NRW bei der Auswertung der Datenerhebung sowie bei der Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen unterstützt und bringt somit fundierte Expertise aus der Praxis in die Diskussion ein.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind über den Verband der Humus- und Erdenwirtschaft e. V. (VHE) unter www.vhe.de verfügbar.

Bei der WFZruhr-Veranstaltung „Digitale Lösungen für die Entsorgungswirtschaft“ präsentierte Dr. Nico Schulte (INFA GmbH) KI-Anwendungen wie smarte Abfallsortierung und vorausschauende Wartung. Digitalisierung und Innovation standen im Fokus des Branchentreffs.

Wir laden Sie herzlich zu den 19. Kreislaufwirtschaftstagen Münster ein, die am 11. und 12. Februar 2025 im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland stattfinden.
Unter dem Leitgedanken „Nachhaltige Transformation nur mit Kreislaufwirtschaft“ erwartet Sie ein spannendes Programm, das die aktuellen Entwicklungen in der Kreislaufwirtschaft aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Städte, Kommunen und Kreise sowie weitere Anspruchsberechtigte können ab dem Jahr 2025 von erheblichen Auszahlungsmitteln aus dem Einwegkunststofffonds profitieren. Der hierfür durchzuführende Registrierungsprozess sowie die Leistungsmeldung nehmen nun konkrete Formen an. Die Registrierung ist für Anspruchsberechtigte ab dem 01.08.2024 auf der Plattform „DIVID“ des Umweltbundesamtes möglich. Zudem wurde jüngst ein Themenpapier veröffentlicht, das die ab 2025 jährlich zu meldenden Leistungen konkretisiert.

Einen detaillierten Überblick über den aktuellen Sachstand zum Einwegkunststofffonds sowie anstehende Aufgaben und Schritte erhalten Sie in unserem Online-Seminar am 14.08.2024. Den Anmeldelink und alle weiteren Informationen zum Seminar finden Sie in unseren INFA-Akademie-Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Der Winterdienst auf Straßen, Rad- und Fußwegen ist eine der Grundvoraussetzungen für die Wahrung der Sicherheit im Straßenverkehr. Die in der Winterzeit nahezu täglich individuellen Streueinsätze werden auf Basis von meist wenigen Wetterdaten und punktuellen Prüfungen des Straßenzustandes ausgelöst. Zwar verringern klimawandelbedingt mildere Winter tendenziell den Streusalzbedarf, dabei werden jedoch häufig die täglichen Entscheidungsprozesse in der Einsatzplanung erschwert.

Einwegkunststofffonds – INFA-Softwarelösung für die Leistungsmeldung
Neue Informationen zur Leistungsmeldung veröffentlicht: Anspruchsberechtigte müssen zukünftig IST-LEISTUNGEN, d. h. im Vorjahr tatsächlich durchgeführte Leistungen, melden. […]

Fördermöglichkeiten für Elektro-LKW, zugehörige Ladeinfrastruktur und Erstellung von Umsetzungskonzepten jetzt nutzen, Förderprogramm „Emissionsarme Mobilität“, progres.nrw

Beitrag von Markus Gieske (INFA GmbH)

Die Bewältigung des Klimawandels erfordert seitens der Kommunen klar strukturierte Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Laut Pressemitteilung des Klimaministeriums vom 15.03.2024 sind die in der Klimaschutzgesetzgebung festgelegten Ziele für das Jahr 2030 erreichbar.

Quelle: Pressemitteilung BMWK 15.03.2024

Ein wesentlicher Bereich, der dabei auch im Fokus steht, ist der Verkehr. Während viele Sektoren, insbesondere auch die Abfallwirtschaft hohe Treibhausgasemissionsrückgänge verzeichnen kann, bleibt der Verkehr hinter den Erwartungen zurück.

Quelle: UBA, 2024

 

Um den Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft zu erleichtern, hat das Land NRW das Förderprogramm „Emissionsarme Mobilität“, das Teil der Initiative progres.nrw ist, wiederbelebt. Die Initiative zielt u. a. darauf ab, die Beschaffung von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen sowie Netzanschlüsse für die erforderliche Ladeinfrastruktur zu fördern.

Um einen strukturierten Hochlauf von alternativen Antrieben im eigenen Fuhrpark zu gewährleisten, klären Umsetzungskonzepte wichtige Rahmenbedingungen und Fragestellungen, wie z. B.:
• Welche Fahrzeugtechnik ist für welche Aufgabe die geeignete?
• Welche Ladestelleninfrastruktur muss zu welchem Zeitpunkt vorgehalten werden?
• Zu welchem Zeitpunkt muss die Mittelspannungsanbindung ausgebaut werden?
• Was kostet der Umstieg auf klimaneutrale Fahrzeuge?
• Wie hoch sind die Emissionsminderungen pro Jahr?

Über das NRW-Förderprogramm „Emissionsarme Mobilität“ können Kommunen sich Umsetzungskonzepte mit bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (max. 80.000 €), wirtschaftlich tätige kommunale Betriebe mit bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (max. 50.000 €) bezuschussen lassen.
Die INFA – Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH unterstützt bei diesen strategischen Überlegungen und begleitet Sie von der Bestandsaufnahme
Ihres Fuhrparks über die Planungsphase hinaus bis hin zur Beschaffung Ihrer Fahrzeuge und der Infrastruktur – auf Wunsch auch darüber hinaus.